Gotye ... somebody that I want to hear!

In seiner Heimat Australien arbeitet Gotye, der bürgerlich Wouter „Wally“ de Backer heißt, bereits seit zehn Jahren als Musiker; seit vier Jahren ist er auch kommerziell erfolgreich.

Seit dem Sommer 2011 eroberte sein Song «Somebody That I Used To Know» (ein Duett mit der neuseeländischen Sängerin Kimbra) die Charts, zunächst in Australien und Neuseeland, dann weltweit. Das Video zu dieser Geschichte einer Trennung wurde bei YouTube bereits über 36 Millionen Mal angeklickt.

Im Dezember 2011 erschien sein Album „Making Mirrors“; es wird uns sicherlich durch 2012 begleiten.

Schwer zu sagen, was genau Gotye aus der Masse der gefühlvollen Singer-Songwriter heraushebt.
Ist es der metallische Klang, den Gotyes Stimme bei druckvollerem Gesang plötzlich annimmt?
Sind es die Sound-Collagen, die er selbst sampelt, und die etwas ungewöhnlich klingen, wenn z. B. dröhnende Orgelklänge in Reggae-Rhythmen münden?
Sind es die tiefgründigen Texte, in denen er mit Sinnbildern teils sehr bedrückende Emotionen umschreibt?

Die zwölf Songs des Albums führen uns durch die gesamte Gefühlspalette: Ausgelassenheit folgt auf Nachdenklichkeit, Grübeln geht über in Lebensfreude, erfrischende Unbekümmertheit wird abgelöst von stiller Dankbarkeit, Traurigkeit weicht Zuversicht.
Gotye dazu: „Nur, weil die erste Single, mit der ich bekannt wurde, ein eher trauriges Thema hat, bin ich noch lange kein Melancholiker. Ich will mit meiner Musik das pralle Leben abbilden: Liebe, Verlust, Euphorie, Angst, Leidenschaft.“
Und: „Ich denke, der beste Song, den ich bisher geschrieben habe, ist «Bronte». Das ist der Song, in dem ich am besten festgehalten habe, welches Gefühl ich in meiner Musik vermitteln will.“

Das Album ist eine sehr bunte Mischung verschiedener Richtungen: der Ohrwurm «Somebody...», das groovende «Smoke And Mirrors», der mitreißende Soul von «I Feel Better», das Reggae-Stück «State Of The Art» oder das ebenfalls Ohrwurm-verdächtige «Giving Me A Chance» – allesamt feine Songs. Diese sind zwar ganz unverblümt Pop, aber auch für den anspruchsvolleren Hörer ein Klangerlebnis.
Insgesamt ist „Making Mirrors“ wundervoll organisch, ein schwereloses Ganzes.

Tracklist „Making Mirrors“:
1.    Making Mirrors
2.    Easy Way Out
3.    Somebody That I Used To Know
4.    Eyes Wide Open
5.    Smoke And Mirrors
6.    I Feel Better
7.    In Your Light
8.    State Of The Art
9.    Don't Worry, We'll Be Watching You
10.  Giving Me A Chance
11.  Save Me
12.  Bronte

Bleibt noch der Künstlername zu klären: den verdankt er seiner Mutter, die ihn Gauthier rief, die französische Version seines flämischen Namens Wouter. Daraus wurde die griffige Kurzform Gotye.

Neugierig geworden? Gotye ist im Februar 2012 in Deutschland live zu erleben:

Di 21.02.2012 Berlin (Heimathafen)
Fr 24.02.2012 Hamburg (Uebel&Gefährlich)
Sa 25.02.2012 Köln (Gloria)
So 26.02.2012 München (Freiheizhalle)


Quelle der Zitate: Sven Gantzkow: Gotye - Der Blick durchs Kaleidoskop, wz-newsline.de, 16.12.2011

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 CP Djane Chaoooos
 03.05.2017 - 20:35
hallo Käffchen *knuddelszurück

 Kaffeetante
 01.05.2017 - 13:45
Huhu ihr lieben, ich lebe noch. ich komm bald. Fühlt euch geknuddellt und gedrückt. lieben gruß Geli

 MOJO
 26.03.2017 - 21:09
hallo liebes team, vielen dank für die coole BE - cd...ist echt toll...euer mojo

 saliwunschhuhn
 23.03.2017 - 19:27
hallo liebe mandy , auch alles liebe zum 4.geburtstag im radio lg von mojo und sali

 saliwunschhuhn
 23.03.2017 - 19:11
huhu liebe kasu ..alles gute zum geburtstag lg ...sali und mojo

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